Am 1. August hiess es: Flossen an und los! Vier motivierte Delfine folgten dem Ruf des Lac de Rossel in Martigny.




Bereits der Treffpunkt versprach Abenteuer: eine Autobahnraststätte mit Walliser Charme – nicht gerade der klassische Tauch-Hotspot. Nach einer schweisstreibenden Materialschlacht und einem Einstieg, der unter den kritischen Blicken der Raststättenbesucher fast schon Showcharakter hatte, ging es endlich ab in die Tiefe.
Die angekündigte Top-Sicht? Nun ja… sagen wir es diplomatisch: Der See hatte heute seine geheimnisvolle Seite. Unsere GPS-Aufzeichnung dürfte eindrücklich zeigen, dass wir je nach Ansicht «keinen Quadratmeter ausgelassen» haben.

Gesucht wurde mit vollem Einsatz, gefunden wurden leider weder Wracks noch versunkene Schätze. Dafür liessen sich einige stattliche Egli und Hechte blicken und posierten freundlich für die trübe Sicht.



Nach gut einer Stunde begann die wohl grösste Herausforderung des Tages: den Ausstieg wiederzufinden. Mit Teamgeist, etwas Orientierungssinn und einer Prise Glück fanden schliesslich alle den Weg zurück – zumindest ungefähr und teilweise an der Oberfläche.
Ein ausgiebiger Brunch und die unvermeidlichen «biologischen Wartungsarbeiten» später stand fest: Restluft gehört nicht nach Hause. Also nochmals rein ins Wasser! Der zweite Tauchgang diente ganz der Fischbeobachtung und dem guten Gewissen, die Flaschen wirklich leer getaucht zu haben.


Der finale Ausstieg erinnerte eher an ein kleines Training als an einen entspannten Tauchtag. Oben angekommen verschwanden die Kräfte zwar langsam, die Ausrüstung dafür erstaunlich schnell im Auto.
Den gelungenen Abschluss bildete ein gemütlicher Halt im Café der Raststätte. Bei Getränken, einem überraschend stimmungsvollen volkstümlichen Konzert im Hintergrund und ein paar Tauchergeschichten wurden bereits die nächsten Abenteuer geplant.
Fazit: Keine Schätze gefunden, keine Rekorde gebrochen – dafür gelacht, gemeinsam getaucht und einen rundum gelungenen 1.-August-Ausflug erlebt. Genau so soll ein Clubtauchtag sein!
Danke an alle Teilnehmenden für diesen schönen Tag.
Andy Bründler
Markus Studer
Karin Glauser
Avi Gribi