Berichte

 

Frühjahrsessen, 19. April 2002, Ein Beitrag von Monika Rappo 

 

Was kann Hunde hinter dem Ofen hervorlocken oder Taucher aus dem Wasser "lüpfen"? Richtig, das Frühlingsessen in Rosshäusern. Am Freitag, 19. April 2002 trafen wir uns zum gemeinsamen Schmausen und Schwatzen im Rest. Tanne.Reichhaltig war die Menukarte und für jeden Gaumen hatte es das grosse oder kleine Stück Fleisch mit Beilagen. Eine leider etwas verkrampfte und humorlose Serviertochter erklärte mit stottischer Ruhe jedem, der es wissen wollte, dass 300 gr. Fleisch genau 100 gr. mehr waren als 200 gr.

Ha! Ha!

Schlussendlich hatte jeder der zwanzig Teilnehmer sein gewünschtes Teller vor sich und für einen Augenblick verstummte das Geplapper und alle waren mit schneiden, schaufeln und kauen beschäftigt. Die Ruhe dauerte aber nicht lange, denn schliesslich hatte man sich allerlei zu erzählen. Die einen berichteten von ihren "wahren" Geschichten unter Wasser, andere anschauliche Ferienerlebnisse. Manch einer musste sich die Tränen vor Lachen aus den Augen reiben, wenn die Erzählungen "dramatische" Ausmasse annahmen.

Es war ein sehr gemütlicher Abend und als wir gegen Mitternacht die Tischrunde aufhoben, hatten alle volle "Ränze" (excüseli = Bäuche), einen glücklichen Gesichtsausdruck und waren überzeugt: nächstes Jahr kommen wir wieder!

Monika Rappo

 

Gokartrennen, 03. Mai 2002, Ein Beitrag von Tanja Rappo

Den Geschwindigkeitsrausch, das Dröhnen und Röhren der Motoren, den Adrenalinschub bei heiklen Überholmanövern, das alles konnte man am 3. Mai 2002 im ExpoDrome in Muntelier beim Gokartfahren erleben.Von Kamikazen bis Angsthasen war alles anwesend.

Obwohl die beiden Favoriten schnell klar waren, blieb das Rennen spannend. Asterix und Obelix bekämpften sich an der Spitze, wobei sich Obelix mit seinem leichten Rambotouch am Schluss doch noch behaupten konnte. Doch auch in den hintersten Positionen wurde Krieg geführt, wobei es hier freundschaftlicher zu und her ging.

Der Abend war ein wahrer Erfolg, der nur von einem spektakulären Stunt mit Folgen (gebrochener Arm) eines jungen Kamikazen überschattet wurde. (nicht Club) 
Man muss zugeben, dass das Gokartfahren ein tolles Erlebnis für Jedermann/-frau war und bestimmt auch nächstes Jahr wieder ein Knüller wird.

Tanja Rappo

 

Vierwaldstättersee 2002, Bootstauchgang im Vierwaldstättersee, am Tauchplatz Steinbruch Obermatt, 09. Juni 2002, Ein Beitrag von Christine 

 

Treffpunkt war 08:30 Uhr bei der AMAG in Bern; die Organisatorin Colette weilte bereits im Luzernischen; auch Fredi und Andrea stiessen erst in Hergiswil zu uns. Wir packten 2 Autos voll mit Tauchmaterial und fuhren pünktlich um 08:30 los. Wir, das waren Dänu, Stewe, Mano, Ruedi, Judith und Christine. Da in den letzten Tagen das Wetter nicht sehr einladend war, fragten wir uns, wie die Sicht ist und ob wir überhaupt, bedingt durch das Unwetter und Hochwasser in Luzern, Tauchen gehen können.

Auf der Autobahn hatten wir nicht viel Verkehr. So waren wir um 09:45h bei der Tauchschule in Hergiswil www.tauchenprodive.ch.Colette und ihre Kollegin Gaby waren bereits dort. Auch stiess Thadeus Kupferschmid (von der Tauchschule Hergiswil) zu uns; etwas später folgten dann noch Andrea und Frederic. Thadeus zeigte uns, wo er das Schiff stationiert hat; nämlich am Landesteg des Hotels Pilatus.Nach einem gemütlichen Morgenkaffee mit Gipfeli begaben wir uns auf das Tauchboot Ariane, welches neben dem Hotel Pilatus bereits auf uns wartete. Wir lagerten unser Tauchgepäck um aufs Boot und fuhren anschliessend guten Mutes los. Zu unserem Glück hat es in der Zwischenzeit auch mit Regnen aufgehört, und so machten wir uns nun auf den Weg zum Steinbruch Obermatt. In der Bucht von Hergiswil war die Sicht nicht gerade einladend, doch je länger wir unterwegs waren, desto klarer wurde die Sicht im Wasser. Wir konnten es kaum glauben, als wir vom Boot aus auf den Grund sahen. Am Tauchplatz angekommen, erzählte uns Thadeus von einer Steilwand, die bis in eine tiefe von ca. 40 Meter gehe. Ich begab mich mit Frederic und Andrea eher auf die andere Seite des Bootes: Wir genossen viele Eglis, Kaulquappen und Muscheln.

Alle kamen "z'friede" vom Tauchgang retour und zogen sich um. Bei diversen Leuten machten sich die hungrigen Bäuche bemerkbar. So fuhren wir retour nach Hergiswil. Im Restaurant Seehus stand uns eine grosse Auswahl an Menus zur Verfügung; vorab gab es feinen Knoblauchbutter und Brot. Wir 8 Berner verabschiedeten uns von Colette und Gaby und fuhren über den Brünig heimwärts. Im Restaurant Möve in Faulensee machten wir noch einen kurzen Stopp, bevor wir um ca. 19:00 retour bei der AMAG waren. Obschon sich das Wetter nicht immer nur von der besten Seite zeigte, fehlte es nicht an der guten Stimmung im Tauchclub. Es war ein gemütlicher Tag gewesen. Müde aber vergnügt kehrten wir an diesem Sonntagabend nach Hause zurück.

Colette: Besten Dank für die Organisation dieses Tauchtags. Wir genossen den Tag in der Innerschweiz.

Christine

 

"Qack" (Frosch) Exkursion, Kriechenwil, 14. Juni 2002, Ein Beitrag von Andrea und Frédéric


Die Zeit war gekommen um wieder den Fröschen auf die Pelle zu rücken. Diese nächtliche Mission nahmen wir am Freitag den 14. Juni in Angriff! Bei sehr warmen Wetter und strahlendem Sonnenschein trafen wir uns unter der schattenspendenden Weyermannshaus-Autobahnbrücke. Obschon es fast überall auf Berns Strassen verstopft war (kein Wunder bei diesem Wetter), konnten wir uns allen um 18.30 die "Pfötchen", äh, Hände, schütteln.Nur Rolf in seinem grünen Golf (Cabriolet) hatte wahrscheinlich Mühe mit der Entstopfung des Verkehrs. (Sorry Rolf, aber es reimt sich so schön!)

Zum Glück ist das Zeitalter der Rauchzeichen vorbei und Dank dem Beizug des Natels konnte Big Boss Daniel Rappo den Nachzügler doch noch erreichen. Rolf wurde der nächste Treffpunkt bekannt gegeben und anschliessend wurden zackig die Autos aufgeteilt und ab die Post nach Kriechenwil. Dort beim Restaurant Schwanen angekommen, erwartete uns eine gemütliche Atmosphäre mit Gartenterrasse und für uns reservierten Tischen. Dem Tischreservierer ein dickes "Merci", so nebenbei!

Nach einem grossen hin und her um die besten VIP-Sitzplätze, konnten wir doch noch unsere zarten Hinterteile hinsetzen. Als erstes wurde die Flüssigkeitsrunde bestellt, kein Wunder bei diesem warmen Wetter. Die Menuekarte liess sich dadurch auch viel besser studieren. In der Zwischenzeit war auch Rolf mit Anhang zu uns gestossen. Langsam aber sicher bekam jeder sein bestelltes Menue serviert. Mann oh Mann, war das plötzlich um diese Tische ruhig geworden! Einige schmatzten herkömmlich-leichte Mahlzeit und andere hatten fast ein halbes Pferd (Entrecote) auf dem Teller. Hauptsache es schmeckte jedem.Nach der Hauptrunde kam die Nachrunde in Form eines Desserts und anschliessender Bastelstunde mit STC-Delphin. Das heisst, aus den Papiertischsets wurden plötzlich Flugzeuge, Schiffe und vieles mehr gefaltet. Spass gemacht hat es auf jeden Fall! Mit diesem Zeitvertreib ging schliesslich auch die Sonne unter, was uns veranlasste die feinen Köstlichkeiten zu bezahlen, um zur nächsten Station rüber zu hüpfen. It`s Froschtime, war angesagt!

Als der Fahrzeugkonvoi in der Nähe der Saane zum Stillstand kam, hatte bereits die Dämmerung eingesetzt. Ausgerüstet mit Lampe und Abenteuerinstinkt ging es zur Moorlandschaft. Doch zuvor instruierte die Naturwissenschaftlerin Anne Pickhardt uns über die Lebensweise der vierbeinigen Hüpfgenossen. Vollgespickt mit lehrreichen Informationen wateten wir den schmalen Pfad entlang, als plötzlich schon der erste kleine Hüpfer uns kreuzte. Inzwischen war es schon dunkel geworden und es ertönte ein Abendorchester der Superlative. In und an den Tümpeln wurde gequackt und gezirpt was das Zeug hält! Wirklich beeindruckend! Danach ging es Schlag auf Schlag und die Delphiner verteilten sich dem Pfad entlang. Denn fast jeder hatte ein Tier entdeckt, sei es im Gras, in einem der zahlreichen Tümpel oder sogar in einer seichten Pfütze! Einige Amphibien begutachteten wir sogar durch ein von Anne mitgebrachtes Konfitürenglas, um zum Beispiel den gelben Bauch einer Unke zu sehen.

Dies bedeutet: "Leute, ich bin giftig". Am leicht erhöhten Aussichtspunkt dieses Froschparadieses angelangt, war eine kurze Erlebnispause mit regem Informationsaustausch angesagt. Nach so viel Erlebtem, einige waren auch schon ein bisschen müde, ging es retour. Beim Rückweg konnten wir ein weiteres, schönes Naturschauspiel bewundern. Da sich die Temperatur von Luft und Wasser veränderte, entstieg den Tümpeln Wasserdampf (Nebel), was für eine herrlich gespenstische Atmosphäre sorgte. (Edgar Wallace lässt grüssen!) Mit diesem krönenden Abschluss unserer Expedition erreichten wir die vierrädrigen Blechkutschen, wo sich dann auch schon einige verabschiedeten. Mit den übrigen Teilnehmern ging es zur entgültigen Verabschiedung via Autobahn Richtung Bern, wo sich der Kreislauf eines interessanten und lehrreichen Ausflugs ins Tierreich schloss.

Zum Abschluss noch ein dickes "Merci" für das zahlreiche Erscheinen und natürlich auch an die Organisatorin!

Andrea und Frédéric

 

24. August 2002, Ein Beitrag von Elena, Anina und Ronya Aareschwimen 2002

Das Wasser war zwar kalt, aber es hat mir trotzdem gefallen!
Die Eisenbahnbrücke war das schlimmste. Zum Glück haben wir es gut durchgestanden!
Das Bräteln hat mir auch sehr gefallen. Nur das es noch regnete.
Ich hoffe sehr, dass es nächstes Jahr wieder statt findet!
Aber hoffentlich bei schönerem Wetter.

ELENA

 

Nachdem wir das Wasser betreten hatten ging es auch schon los.
Am Anfang hatte ich noch Mühe mich gerade zu halten aber mit der Zeit klappte das dann auch ganz gut.
Es kam auch noch ein Boot mit, indem wir unsere Taucherbrillen hatten. Nach den ersten fünf Minuten spürte ich, das mir das Wasser den Rücken hinab lief. Es war nicht unbedingt kalt aber auch nicht warm. Elena, Ronya, Manuel und ich waren die einzigen Kinder.
Dann kam so eine grosse Eisenbahnbrücke bei der wir raus mussten.
Nachdem bekam ich langsam kalt und ich ging ins Boot. Elena und Manuel kamen auch.

Als wir wieder bei unserem "Brätliplatz" waren, sass da ein Mädchen namens Fabienne. Mit ihr spielten wir verstecken. Manuel wollte nicht mitspielen.
Als es langsam dunkel wurde fing es an zu regnen. Wir blieben trotzdem und es hörte auch bald auf.
Als es Nacht war und mega finster, spielten alle Kinder "fangis". Es machte mega Spass.
Ich hoffe, dass das Aaresschwimmen auch nächstes Jahr wieder stattfindet.

ANINA

 

Wir waren im Aarenschwimmen ich hatte ein wenig Angst und deshalb blieb ich immer beim Boot und Guckte uuf den Grund.
Am Schluss Grillierten wir noch. Und dann spielten ich, Elena, Anina, Mano und Fabienne noch "fangis" bis wir gehen musten es hat mir sehr sehr gefallen.

RONYA

 

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