Berichte

 

24. - 26. Oktober 2003, Ein Beitrag von Fredy BurriTessin 2003

Für mich als frischgebackener Taucher, war es ein Highlight ins Tessin mitzufahren, und im glasklaren, wenn auch etwas kühlem, Wasser zu tauchen.

Um 18:45 Uhr am Freitagabend, treffen sich die "Delphine" beim Campagna. Nach dem Umladen des Gepäcks in die verschiedenen Autos, geht's los Richtung Tessin. Leider hat der Sustenpass um diese Jahreszeit schon Wintersperre, was uns zwingt, über den Brünig zu fahren, der auch schon tief verschneit ist. Plötzlich sind wir in Luzern, (Chauffeur Rappo) was eigentlich nicht sein soll. Wir haben die Abzweigung verpasst, die auf die N2 Richtung Gotthard führt. Soweit ist das nicht so schlimm. Als Profichauffeure sagen wir uns, dass wir eben die nächste Abfahrt nehmen und sofort wieder auf die Autobahn Richtung Gotthard einspuren. Leider hat es keine passende Auffahrt die wir benützen können. Wir fahren im Kreis von Baustelle zu Baustelle. Wir sehen verschiedene Attraktionen in Luzern, die wir eigentlich auch nicht sehen wollen. Zum Glück finden wir im Dunkeln auch wieder eine Auffahrt.

Unser Umweg kostet uns gute 20 Minuten. Wir erreichen als letzte die Gotthard Raststätte. Dort erfahren wir, dass wir nicht die einzigen sind, die die Auffahrt verpassten. Alle anderen fuhren aber nicht so kompliziert herum wie wir. Wir können uns auf der Raststätte etwas erholen, um die letzte und kurze Etappe in angriff zu nehmen. Gegen Mitternacht kommen wir beim gebuchten Motel in Gordola an. Das Hotel entpuppt sich nicht als gewöhnliches Motel, sondern als Stundenpuff. (Vor zwei Jahren war das noch ein gewöhnliches Motel). Natürlich haben nicht alle ihre Freude an dieser Situation.

Da wir ja nur zum Tauchen angereist sind, ist das für die Meisten nicht allzu schlimm. Nachdem wir uns mit der Situation angefreundet haben, essen wir in einer Pizzeria. Nicole und Karoly sind nicht auffindbar. Die beiden sind schon im Verlaufe des Tages angekommen. Nach einer Pizza und ein bis zwei Bierchen oder Weinchen gehts zurück zum Motel, wo wir noch einen zusätzlichen Schlummertrunk zu uns nehmen.

Am Morgen (einige haben nicht gut geschlafen) geht's bei strahlendem Sonnenschein zum Frühstück. Freudig und erwartungsvoll fahren wir ins Verzasca-Tal, wo wir bei der Römerbrücke den ersten Tauchgang machen. Die Lufttemperatur (-1 Grad) ist nicht gerade einladend für die "Nässeler". Da haben die "Tröcheler" weniger Mühe.

Trotzdem mutig und mit den aufmunterten Worten von den Kollegen die nasstauchen, (Martin, Karoly, Ruedi und Fredy) zwängten wir uns in den Anzug. Der Einstieg ist relativ leicht. Im ersten Pool mit frischen 8 Grad, tauchen wir bei 7 Meter Tiefe unter der Brücke durch. In den wunderschönen Felsformationen finden wir einige Forellen. Nach gut 35 Minuten kraxeln wir frohgelaunt zurück zu den Autos. Bei einem Risotto, Sandwiches, oder Suppe, wärmen wir uns wieder auf. Nach dem Wärmetanken, fahren wir zum zweiten Tauchplatz bei Vocorno.

Der Einstieg befindet sich an einem Sandstrand. Wundervoll und für mich als Neuling, sind die Unterwasserschluchten in dem glasklaren Wasser eine Sensation. Wir, Judith, Ruedi, Dänu, Martin und ich tauchen bis zum Wasserfall, der für mich unter Wasser schon fast mystisch aussieht. Mano, der an diesem Wochenende nicht taucht, wartet unterdessen am Strand auf uns. Nach rund 35 Min. tauchen wir wieder auf, um dann sofort warme und trockene Sachen anzuziehen. Die zweite Gruppe, Karoly, Nicole, Andrea, Fredu, Stewe, Klaus und Anne, tauchen in einem Becken weiter oben bei Posse. Nach diesem wundervollen Tag suchen wir nach dem Duschen ein gutes Restaurant auf. Im Verzasca Tal, in der Nähe bei Vocorno, finden wir ein Grotto wo wir uns verwöhnen lassen. Das Essen und die Bedienung sind ausgezeichnet. (Kleiner Geheimtipp). Nach einem Schlummertrunk in der Nähe vom Motel, fallen wir müde und zufrieden ins Bett.

Der Sonntag verschafft uns eine Stunde mehr Schlaf, da wir auf Winterzeit umstellen können. Wir fahren im Konvoi ins Maggia-Tal, um einen Tauchplatz zu finden. Es zieht aber die Delphine weiter hinauf, zu den Bergen, wo es einen schönen Bergsee ganz oben im Tal gibt. Nach vielen Kurven und ca. 1 ½ Stunden Fahrzeit kommen wir zur Staumauer vom Lago Sambucco. Leider verhindert dort eine Barriere die Weiterfahrt. Da wir aber den Grund nicht sehen können, warum uns nach solch langer Fahrt einfach der Riegel geschoben wird, heben wir einfach die Barriere und fahren weiter. (Wir glauben an einen Kinderstreich). Zügig geht's weiter Richtung Lago del Naret. Kurz vor dem See verhindert schon wieder eine Barriere die Weiterfahrt. Diese können wir nicht mehr heben, da sie verschlossen ist. Es hat auch schon Schnee auf der Strasse. (Das war wahrscheinlich auch der Grund der ersten Barriere).

Wir sind schon ziemlich lange unterwegs, um an diesen See zu gelangen. Laut Frederic sind wir nur noch ca. 2 Minuten Autofahrt vom See entfernt. Zum Glück haben Nicole und Karoly etwas Punsch bei sich. Judith und Ruedi etwas Käse und Anne Güezi, die sie mit uns allen teilen. Alle sind zufrieden und die Stimmung ist nicht eingebrochen. (Merci an euch, war schon fast am verhungern). Nach diesem gemütlichen Picknick fahren wir wieder hinunter ins Maggia-Tal.

Bei Beccia finden wir einen super Tauchplatz an der Maggia. Es zieht aber nicht mehr alle ins Wasser. Nur noch Anne, Frederic, Klaus, Stewe, Tinu und ich geniessen den glasklaren Fluss. Ich fühle mich wie ein Vogel, der über das Tal schwebt. Einige Forellen begleiten uns beim Tauchgang bis 9 Metern Tiefe. Nach gut 30 fantastischen Minuten eilt es uns "Nässeler" doch, wieder an Land zu gehen. Bei strahlendem Sonnenschein verabschieden wir uns von allen, und fahren wieder getrennt Richtung Bern. Die Fahrt verläuft für uns problemlos, ausser dem stehenden Stau im Gotthard. Als es Dunkel wird, treffen wir wieder wohlbehalten beim Campagna ein.

Vielen Dank an die Organisatoren (Fam. Rappo und Stc-Delphin) für das tolle und wunderschöne Wochenende.

Fredy Burri

 

13. Dezember 2003, Ein Beitrag von Tinu (der Eisbär)

Und schon wieder war es soweit..........

Ja natürlich, das Weihnachtstauchen vom Sporttauchclub Delphin. Und wenn man als Delphin-Taucher das Wort Weihnachtstauchen hört, so geistern dem Einen oder Anderen spontan diverse Gedanken durch den Hinterkopf. Wie: Kälte, Kompass, Weihnachtsbaum, Punsch ......etc. Ich als Neuling bei euch, hatte auf jeden Fall diesen Eindruck, denn ich hörte doch Allerlei von euch!!! Also, am 13. Dezember trudelten wiederum 10 Taucher beim Tauchplatz Längenschachen ein. Dänu und sein Team (Klöisu, Frédéric und Stewe) warteten schon geduldig auf uns, denn sie waren mit den Vorbereitungen schon längst fertig.

Nach der Befehlsausgabe von Dänu, bildeten sich 3 Teams, um die Aufgabe zu lösen. ( Housi + Markus / Judith + Hans- Ruedi / Karoly + ich ).

Aufgrund der letztjährigen Erfahrung, (siehe Bericht 2002) stellten uns die Vorbereiter eine recht lösbare Aufgabe: Auffinden eines unterwasser beleuchteten Weihnachtsbaumes. Da es schon dunkel war, konnte man den beleuchteten Weihnachtsbaum schon vom Einstieg aus sehen. Verbunden mit einem gemütlichen Tauchgang, holte sich jeder sein Geschenk beim Weihnachtsbaum ab. (Eine Schnappspraline in einer wasserdichten Kapsel).

Nachdem wir die Tauchausrüstung wieder mit der normalen Kleidung tauschten, wechselte man die erlebten Gedanken, bei Tee und "Chrömli" gegenseitig aus. Dänu überreichte noch jedem Taucher ein Badetuch. Nochmals ein Danke dem Spender ( Bern Mobil) und dem Vorbereitungsteam.

Zum zweiten Teil verschoben wir uns dann nach Reichenbach ins Restaurant Schloss. Dort kamen noch weitere Personen dazu (Partner, Kinder, Passive oder Gönner), so dass wir das Sääli mit etwas über 30 Personen gut füllten. Bei einem sehr guten Essen wurden allerlei Gedanken und Erlebtes ausgetauscht und erzählt. Neben dem traditionellem "Gschänkli-Tausch" hatte Klöisu einen Geographie-Wettbewerb vorbereitet, der neben dem Wissen auch unsere Phantasie beanspruchte. Am meisten Punkte erreichte Silvia Anderegg und gewann somit ein Tauchgang mit unserem Präsident Dänu. Da Silvia nicht taucht, würde sie den Tauchgang auch in der Badewanne einlösen. Dänu schmunzelt!!!

Im weiteren wurde noch der Eisbärenpreis verliehen. Das heisst: dem Taucher, welcher am längsten nass tauchte, wurde ein schöner, wuscheliger und herziger Eisbär übergeben. Ich staunte natürlich nicht schlecht, als Klöisu den Preis mir überreichte. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank. Kurz nach Mitternacht verabschiedeten wir uns und fanden übereinstimmend, dass dieser Anlass sehr gemütlich und toll war und ihn sicher niemand missen möchte. Für die ganze Organisation möchte ich den beteiligten Personen, im Namen aller noch einmal ganz herzlich danken.

Tinu (der Eisbär)

 

18. Dezember 2004, Ein Beitrag von Max

SantaClaus

Alle Jahre treffen sich die verrückten Taucher zum Weihnachtstauchgang. Der Sporttauchclub Delphin feiert zuerst unter Wasser, mit Weihnachtsbaum natürlich.

Für mich und Maja war das Premiere, aber sicher nicht das letzte Mal. Für die Eisernen oder Verrückten, je nachdem, zu welcher Gattung du dich zählst, trafen wir uns im Campagna. Anschliessend nach Längenschachen am Thunersee, wo uns Dani, Manuel, Klaus und Stewe erwarteten. Nach dem Briefing ging’s in zwei Gruppen ins kühle Nass. Wassertemperatur 6°, Lufttemperatur 0-1°!

Der leuchtende Weihnachtsbaum war absolute Spitze, Merci allen Beteiligten! Nach dem Tee und Rum ging’s ins Rest. Schloss Reichenbach, wo wir uns alle wieder trafen. Bei hervorragendem Essen und Trinken kam auch das Plaudern nicht zu kurz. Der Service war auch super!

Jetzt noch eine Anekdote:

Da Rechnen nicht immer einfach ist und nicht jedem gegeben ist, wäre doch ein "ZÖURAHME" nicht schlecht, gäu Dani!
Nochmals allen Helfern und Organisatoren vielen Dank.
Allen gut Luft und ein gutes neues Jahr

 

23. September - 30. September 2006, Ein Beitrag von Anina, Elena und Ronya.

Lanzarote

Auf Lanzarote angekommen wurden wir von Astrid und Mathias den Tauchbasisbesitzern mit zwei Autos abgeholt. Wir fuhren zuerst zur Hotelanlage und bezogen unsere Appartements. Dann wollten wir natürlich die Umgebung erkunden, doch statt einem schönen Strand fanden wir nach langem Suchen nur einen kleinen Hafen mit einem schwarzen Steinstrand. So mussten wir Vorliebe mit den zwei Pools nehmen, die in der Hotelanlage eingebaut wareen. Dort konnten wir uns schon mal an das Wasser gewöhnen. Endlich wurden wir dann abgeholt und zur Tauchbasis gebracht, die ca. 7 min. zu Fuss zu erreichen wäre. Die Tauchbasis machte auf uns einen guten Eindruck, alles hatte schön sein Plätzli. Darauf wurde das Organisatorische geklärt und wir wurden von Astrid über die verschiedenen Tauchgänge und Regeln informiert. Da wir eine grosse Tauchgruppe waren, mit verschiedenen Taucherfahrungen, konnten wir nicht alle zusammen tauchen gehen. Wir bildeten zwei Gruppen, die einen mit mehreren Tauchgängen gingen mit Herrman tiefer. Für Ronya, Anina, Kathrin und Elena war es der erste Tauchgang im Meer. Und so tauchten wir mit Matthias um zwei Lavaströme herum, die nur ca. auf 10-15 m Tiefe liegen. Der erste Eindruck im Meer war für uns gigantisch und eindruckvoll. Wir befanden uns in einem Aquarium mit grossen, kleinen, farbigen und glitzernden Fischen und Fisch- schwärmen und so konnten wir das Unterwasserleben geniessen und beobachten. Zu unsere Tauchguides, Matthias und Herrman, hatten wir volles Vertrauen und wir konnten unter Wasser wirklich jeden kleinsten Fisch genaustens betrachten. Bei Matthias mussten wir nicht einmal die Flossen selbst anziehen; wir bliessen unser Jacket mit Luft voll, legten uns mit dem Rücken aufs Wasser und streckten ihm unsere Füsse hin, darauf zog er uns unsere Flossen an!

Einmal konnten wir mit dem Schiff rausfahren und Wracktuchen gehen. Das hat den Meisten am Besten gefallen. Wahrend den verschiedenen Tauchgängen sahen wir Seeigel, Seesterne, Sandaale, Muränen, Rochen, grosse Zackenbarsche (z.T. sehr nahe!), Schleimfische, Goldbrassen, Tintenfische, Drachenköpfe, Goldstrieme, Glattbutte, Seepferdchen (gelb), Oktopusse, Sardinenschwärme, Baracuda's, Makrelen, Neonriffbarsche, Schnecken, Anemonen, Krebse, Engelhai, Buttfische, Papageifische, Petermännchen und Seegurken. Wir genossen jeden Tauchgang in vollen Zügen. Das Highlight war der Nachttauchgang. Da sahen wir sogar einen kleinen Engelhai! Neben dem Tauchen machten wir einen Grillabend, da Astrid es sehr gut meinte und so viel Fleisch und Fisch kaufte reichte es noch für einen Zweiten. Aber sonst verbrachten wir viel Zeit in den Appartements und schliefen oder assen. Ronya, Manuel und Elena machten noch den Pool und die Umgebung unsicher. Doch auch die schönsten Ferien haben etwas ekliges und grausiges; in diesen Ferien waren am Abend überall Kakerlaken zu sehen und versetzten uns in Angst und Schrecken! Doch trotz diesen Kakerlaken waren es sehr schöne Tauchferien und wir werden sie nie vergessen.

 

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