Berichte

Nordtour auf der "ALFAROUK" mit Start in Sharm el Sheik, 20. - 28. September 2002, Ein Beitrag von Helga und Markus

An einem kalten und trüben Tag irgendwann im Januar 02 am Thunersee. Dänu Rappo fragt mich an, ob ich nicht auch Lust hätte, im Herbst an einem Tauchtrip auf dem Roten Meer teilzunehmen. Ein Trip mit der Al Farouk entlang der Küste vor Sharm el Sheik, soll es werden. Da ich an diesen Tauchplätzen bereits einige Tauchgänge erleben durfte, war meine Antwort sehr bald klar und die konnte nur: "selbstverständlich" heissen.

Na ja, da war noch mein Ferienguthaben und das OK. meiner Frau zu prüfen........... Die Anmeldung inkl. meiner Frau Helga war nun schnell ausgefüllt und an Hang Loose geschickt. So, nun beging die lange Zeit des Warten und der Vorfreude. Alle Automaten revidiert? Welchen Anzug ? Reserve Riemli etc. etc. etc.

So wurde es Freitagabend den 20.9.02. Helga und ich warten wie abgemacht an der By By Bar im Zürcher Flughafen. Beim einchecken vor dem Belair Schalter erste Vorstellrunde. Ich bin der Markus und das meine Frau Helga und Du? Hallo ich bin Judith das mein Mann Ruedi ( auch wie wir Heimweh Basler). Gruss, ich bin dr Rene und ich bi Chrige.Tschou i bi d'Andrea, weisch Fründin vom Frederic und mir sind Doris und dr' Karoly. Jo hoi Anne. Hier ist doch noch jemand mit Tauchgepäck gerade beim hochheben seines Packes auf die Wage beschäftigt und ruft uns zu "i bi dr' Schtöffu" ( für nicht Berner Stefan). Alle haben nun Ihr Ticket in der Hand und nach den Pass Formalitäten ab in den Shop. Wie vorher besprochen, muss unser Proviant an Whisky und Rotwein eingekauft werden. Den richtigen Platz im Flugzeug und das kennen lernen, wird etwas ruhiger angegangen. Ruhiger Flug. Ferienstimmung. Was werden wir alles wohl erleben? Wie sieht das Schiff aus? Was, was und nochmals was beschäftigt das eine wohl mehr als das andere.

Ankunft in Sharm. Transfer in den Hafen. Vor uns liegt die Al Farouk, ein grosszügiges Tauchboot; kleiner Stress bis die ganze Bagage an Bord ist und dann beginnt die grosse Stille. Müde vom Reise - Stress, sinken alle an einem Plätzchen in einen tieferen - oder auch nur Schlummer Schlaf. Da ertönt der Ton von 2 x 280 Ps Dieselmotoren. Wau es geht los. Jetzt aber Kojen beziehen und Taucherzeug bereit stellen.

Halt da kam ja inzwischen die Mannschaft an Bord. Und da ist noch jemand denn ich nicht kenne: "Hi my name is Wicki." Eine charmante Dame aus Ungarn, sie wird uns als Dive Guide an die tollsten Tauchplätze begleiten. Jetzt aber sind wir auf unseren ersten Dive "giggerig" und nichts kann uns mehr halten. Es ist 11Uhr als unser erster Tauchgang beginnt. Richtig Ausbleien, alles paletti! Wir können in unser Logbuch Muränen, Kofferfisch, Skorpionfisch, Napoleon und eine Tauchzeit von 43 Minuten bei einer max. Tiefe von 18m schreiben. Wassertemperatur 27 Grad. Luft 34 Grad. He einfach super! So nun kommen noch 20 mögliche Tauchgänge. Nach Lust oder Laune ist man dabei oder geniesst das Schnorcheln oder die Delphine oder.. oder.. oder... oder einfach das phantastische Wetter. Jeder jedes, konnte so seine eigenen Ferien Vorstellungen zurecht Schustern. Einfach genial.

Wirklich tolle Taucherlebnisse konnte zum Beispiel ich eintragen:

 

  • Jolanda Reef. Gewaltig!
  • Schildkröte
  • Steinfisch
  • Grosser Baracuda auf der Jagd
  • Night - Dive
  • Wracks (Dunraven und Thistlegorm)
  • Phantastischer Tauchgang im inneren der Thistlegorm
  • Angriff eines Drückerfisches...
    Der biss doch glatt in meine Flossen, und meine Begleiter Rene und Dänu lachten sich halb Tot.
  • Mein erster Adelrochen
  • etc. etc. etc.

 

Alles kann man hier gar nicht aufzählen, soviel wie wir sahen; und all das was wir erlebten, wird sicher am einen oder anderen Vereinsanlass zu einer Erzähl-Stunde reichen.

Wie es halt so ist, auch die schönsten Ferien haben ein Ende. Mit einem wunderbaren Essen, in einer einheimischen Beiz im alten Sharm, einer Wasserpfeife und dem versprechen, wieder zu kommen, verabschieden wir uns von unserer Wicki. Transfer Flughafen Sharm Flug in die Schweiz und bereits heisst es Abschied nehmen. Zum ersten mal an einem Vereinsanlass teilgenommen: Super! Zum Schluss möchten wir beide allen nochmals herzlich danke sagen.

Ja, Dänu, Judith Ruedi, Anne, Chrige, René, Andrea Frederic, Doris Karoly, Stefan es war super mit Euch und wir sind beim nächsten Trip bestimmt dabei.

Also bis bald

Helga und Markus

 

13. Oktober 2002, Ein Beitrag von Judith und Ruedi 

Am 12. Oktober 2002 traf sich der Sporttauchclub Delphin frühmorgens im Grauholz zum Tauchausflug an den Bodensee mit dem Ziel, die am 12. Februar 1864 gesunkene "Jura" zu betauchen.

Nach flotter Fahrt mit Kaffeepause und einem Test bezüglich Fingerfertigkeit und technischem Verständnis am Beispiel eines höchst komplizierten Schreibinstrumentes, den wir Gott sei Dank alle bestanden und damit die Tauchererlaubnis von unserem Chef Dänu erhielten, ging es bei zunehmend sonnigem Wetter zügig Richtung Bottighofen weiter.

Dort angekommen zogen wir bei relativ frostigen Temperaturen, aber recht sonnigem Wetter, unsere "Trockis" und "Nassis" über. Nach der Begrüssung von Hans, der die "Jura" im September 1976 nach jahrelanger Suche wiederentdeckte, führte er uns zu seinem Boot und schon ging es rasant Richtung Seemitte. Erstaunlicherweise ist der Fundort der "Jura" an der Seeoberfläche weder markiert, noch auf irgendeiner Karte eingezeichnet. Dieser Umstand hielt Hans jedoch nicht davon ab, den Ankerplatz metergenau zu finden (ohne GPS). Nach fachmännischem Briefing und Hinweis auf Boden- und Dekozeit machten wir uns um 12.10 Uhr zum jump-over bereit. Im Unterschied zum Thunersee ist die Wasserqualität des Bodensees milchiger und in Anbetracht der doch schwachen Sonnenbestrahlung wurde es relativ rasch dunkel. Entlang der Ankerleine erreichten wir die Jura mit einer Punktlandung mittschiffs auf der Steuerbordseite. Der Tiefenmesser zeigte rund 37 Meter an. Die Jura liegt aufrecht im Schlick des Bodensees. Deshalb ist es wichtig, dass alle Taucher beim Erreichen des Wracks sich frühzeitig austarieren um keine unnötigen Sedimente aufzuwühlen und das Tauchvergnügen schmälern. Die Mitglieder des Sporttauchclubs Delphin bewältigen die Herausforderung vorbildlich und so stand einem unvergesslichen Taucherlebnis nichts im Wege. Wir umrundeten das Wrack in tiefster Schwärze aber bei absolut klaren Sichtverhältnissen und eisiger Temperatur von ca. 4°C ( zumindest für Nasstaucher) in rund 20 Minuten.

Das Schiff ist sehr gut erhalten, so dass man meinen möchte, es sei erst kürzlich restauriert worden. Deutlich ist der Schriftzug "Jura" lesbar. Aufbauten, Steuerhaus, Toilette, Anker, Reling und viele einzelne Details, welche im Schein der Lampen sichtbar werden, machen diesen Tauchgang zu einem unvergesslichen Erlebnis. Leider müssen wir die von Hans vorgeschriebene Grundzeit zwingend einhalten.Für uns ist klar, dass die Jura noch viele Geheimnisse birgt und wir sie sicher wieder besuchen müssen, um diese erkunden zu können. In der Folge verlassen wir das Wrack und machen uns alle gemeinsam an den Aufstieg. Entlang der Leine geht es langsam wieder aufwärts, wobei das Wasser Sprung für Sprung von schwarz auf grün wechselt. Vorschriftsmässig nehmen wir auf 3 Meter Tiefe die Dekozeit wahr, strecken nach 33 Minuten den Kopf über die glitzernde Wasseroberfläche und steigen wieder ins Boot zurück.

Anschliessend beseitigt Hans jegliche Spuren, welche auf das "Grab der Jura" hindeuten könnten. Mit dem Wissen, dass wir einen der schönsten, interessantesten und abenteuerlichsten Wracktauchgänge in der Schweiz erlebt haben, geht es in zügiger Fahrt zurück in den Hafen.

Nach unserer Retablierung und der Verabschiedung von Hans knurrt uns allen der Magen. Nach längerer Diskussion und in Anbetracht der fortgeschrittenen Mittagszeit, beschliessen wir unseren Hunger nach dem "American way of Life" zu stillen. Immerhin wurde dieser kulinarische Absturz kurz vor Bern mit einer guten Cremeschnitte oder einem Vermicelles ausgebügelt.

Wir danken unserem Organisator Frédéric für diesen gelungenen Ausflug und möchten es nicht unterlassen dem Tauchclub für die Übernahme der Kosten herzlich zu danken.

Judith und Ruedi

 

14. Dezember 2002, Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum.... !, Ein Beitrag von Colette 

Alle Jahre wieder treffen sich ein paar wenige wagemutige "Allwettertaucher" und zahlreiche gefrässige "Passivtaucher" zum Weihnachtstauch-Happening des Sporttauchclubs Delphin. Auch am 14. Dezember 2002 war es wieder so weit. 11 hartgesottene Tauchfreaks liessen sich von Dänu Rappo und seinem Team an den Tauchplatz Längenschachen locken. Das Tauchleiter-Team liess sich dieses Jahr etwas Spezielles einfallen:

Unterwasserparcour mit Kompass.

Drei abenteuerlustige, Wettkampf starke Teams stürzten sich ins Wasser. Speziell ist dieses Jahr das Team Karoly-Doris zu erwähnen. Trotz frühlingshafter Kälte, Dunkelheit und erschwerten Bedingungen liess es sich unser Financier nicht nehmen, höchstpersönlich den Thunersee unsicher zu machen und den Kampf um den Weihnachtsbaum aufzunehmen. Die Frage stellte sich natürlich, mit was für Verlockungen Dänu ihn dazu gebracht hat, seinen Neoprenanzug wieder einmal anzufeuchten?!?

Die 3 Teams machten sich also auf den Weg, wie damals die 3 Könige, das Offenbarte zu suchen. Im Gegensatz zu den 3 Weisen wurden unsere Taucher jedoch nicht vom Schweif eines Sterns geführt, sondern von Kompass- und Tarierproblemen verführt. Im Angesicht seiner eigenen Schlamm- und Sedimentwolke verlor so manche/r ihre/seine Orientierung. Gottlob fanden jedoch alle wieder wohlbehalten den Ausstieg und so wurde halt anstelle von Bäumchen und glänzenden Kugeln von gesichteten Eglis und Groppen berichtet. Zum Trost wurde den fröstelnden Weihnachtstauchern u.a. grosszügig Thé-Rhum serviert und das Gerücht wurde laut:

"Gab es denn überhaupt einen Weihnachtsbaum?"

An dieser Stelle ein ganz grosses Bravo und Dankeschön ans Tauchleiter-Team (Dänu, Stewe, Fréderic und Klaus), das es als einzige geschafft hat, anhand ihres selbstgesteckten Parcours ihr scheinbar wirklich existierendes Bäumchen wieder zu finden!

Zum gemütlichen Beisammensein im Jägerheim trafen dann noch weitere 31 aktive und passive "Delphianer" und "Delphianerinnen" ein. Bei üppigem Mahl und Wein wurden allerlei Erlebnisse berichtet und beim traditionellen Geschenke-Tausch versucht, das ein oder andere Vorjahres-Präsent abzubringen und ein neues zu ergattern.

Ein weiterer Höhepunkt bildete der Foto-Wettbewerb. 19 ältere Kinderfotos mussten begutachtet und den jeweiligen heutigen Köpfen zugeordnet werden. Es zeigte sich, dass es beim einen oder anderen, dank ausgeprägten Gesichtszügen und markanten physiognomischen Details, einfacher war die Person zu erkennen. Es wurde viel spekuliert, verglichen und begutachtet. Anne Pickhardt gewann dank ihrer "biogenetischen Vergleichsanalyse" mit 19 Richtigen den Hauptpreis. Gratulation!

Die grosse Teilnehmerzahl und die zufriedenen Gesichter bestätigten es wieder einmal: Der Weihnachtstauch-Anlass ist ein toller Jahresabschluss für den Sporttauchclub Delphin. Das Organisationsteam hat es wieder einmal geschafft, uns zum frieren, plaudern, raten und geniessen zu animieren. Der eine oder andere wird sich auch überlegen, wieder einmal einen Kompass-Kurs zu besuchen!

Beitrag von Colette

 

 

21. Juni 2003, Ein Beitrag von Chrigi 

Auf dem Programm stand eine gemütliche Velotour, genauer der Gemüsepfad mit Start in Kerzers.Vorerst auf vier Rädern aber beladen mit Zweirädern machten wir uns auf den Weg. Im Industriegebiet in Kerzers besammelten wir uns. Langsam aber sicher trudelten alle ein, die ganz sportlichen kamen bereits von Bern her geradelt!  Noch ein Schluck z'Trinke dann konnte es los gehen. Gemütlich nahmen wir den Gemüsepfad unter die Räder. Durch den Fahrtwind ( oder hat noch ein Lüftchen geblasen?!) war auch die Hitze ganz erträglich. Das Tempo stimmte auch für alle und die ganz Sportlichen fügten sich brav!

Zwischendurch wurde auch diskutiert welcher Pfad der Richtige sei, aber auch das regelte sich. Schnell rückten wir unserem Ziel näher, bereits in Sugiez angelangt gönnten wir uns eine Pause. Bei Glace, Bierli oder Kaffi erfrischten wir uns. Frisch gestärkt nahmen wir noch die letzte Meile. Wir erreichten den Broyekanal, sofort das Velo abstellen, Tenuewechsel und ab in den Murtensee zum Abkühlen. Naja, abkühlen war übertrieben aber Hauptsache es war nass! Übrigens Andrea und Frédéric haben die Brätlistelle tapfer verteidigt. Super und ein Dankeschön. Schon bald war der Grillrost voller köstlicher Würstli in allen Varianten dazu wurde rohes Gemüse, Brot usw. serviert. Von Monika vorbereitet! Mmmm... Karoly schaffte es sogar warme Bierli zu organisieren, nichts ist unmöglich!

Später nahmen wir wieder den Rückweg unter die Räder, schön war diese Fahrt in den Abendstunde, bei etwa kühleren Temperaturen. In Kerzers angekommen konnten wir nach kurzem Warten auf das Auto von Rappos (das ist eine andere Geschichte!) die Velos wieder aufschnallen. Eine gesunde Müdigkeit in den Knochen, ein etwas surrendes Hinterteil, aber sonst glücklich und zufrieden, so machten wir uns auf den Heimweg.

Den Organisatoren und Helfern ein grosses Merci.

Chrigi

 

 

20. - 27. September 2003, Ein Beitrag von Manuel Rappo

Alle mussten zuerst packen um in die Ferien zu kommen! 2x nachschauen, und schon konnte es los gehen. Wir trafen uns im Bahnhof Bern und bestiegen den Zug nach Zürich. Von dort aus ging es weiter mit dem Flugzeug nach Teneriffa. Der Start war sehr angenehm. Der Flug dauerte ca. 4 Stunden. Wir sahen auch noch einen Film. Der war für mich eigentlich langweilig. Das Essen war übrigens auch gut. Von oben sah die Welt recht schön aus!! Ca. 50 Min vor der Landung gab es noch Luftturbulenzen und es schüttelte uns richtig durch. Dafür landeten wir sanft. Wir holten noch unsere Koffer und dann fragte Dani nach einem Taxi, welches uns ins Hotel brachte! Als wir endlich ankamen, teilten wir alle die Zimmer ein und gingen dann etwas Essen!

Am nächsten Tag hüpften wir alle mit dem Tauchanzug ins Wasser. Es gab viele Fischarten zu sehen:

  • Atlantik Rochen
  • Sepias
  • Trompeten Fische
  • "Bodä surrenti Wäschlümpä" ( Flunder )
  • Drachenköpfe
  • und viele andere Fische

Es gab natürlich noch andere interessante Dinge zu sehen:

  • 2 Schiffwracks
  • viele bunte Fische
  • und phantastische Höhlen

Ich (Manuel) tauchte zum Ersten mal 30 Meter tief! Das war cool. Ca. am 3. Tag fuhren wir mit dem Boot ins offene Meer hinaus. Man musste die Flaschen anbinden, damit sie nicht aus dem Boot fielen. Die Bootsführer mussten mit dem Boot 4 Mal fahren, weil wir eine grosse Gruppe waren! Im Hotel erfand ich noch einen Ferienrap!! Sooo cool!! Alle hatten Spass daran! Der Urlaub hat uns allen gut gefallen und wir sagten uns "Ade, bis zum nächsten Mal".

Das wurde geschrieben von Manuel Rappo (14 Jahre alt)

 

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